Skip to content Skip to sidebar Skip to footer

Agri-PV: Repräsentative Umfrage der Uni Bonn belegt hohe Akzeptanz

Agri-PV (Agri­v­oltaik) ist die Zukun­ft der nach­halti­gen Energiewende, indem es die Flächenkonkur­renz zwis­chen Land­wirtschaft und Solaren­ergie löst. Durch duale Land­nutzung ermöglicht Agri-PV die gle­ichzeit­ige Pro­duk­tion von Nahrungsmit­teln und Strom – ein Ansatz, der sowohl gesellschaftlich als auch in Genehmi­gung­sprozessen hohe Agri-PV Akzep­tanz find­et. Ylek­tra, ein führen­der Akteur in der Agri-PV-Entwick­lung, bestätigt diesen Trend durch erfol­gre­iche Pro­jek­te in Deutsch­land.

Flächenkonkurrenz: Herausforderung der Energiewende

Die Flächenkonkur­renz zwis­chen Land­wirtschaft und erneuer­baren Energien ist ein zen­trales Hin­der­nis der nach­halti­gen Energiewende. PV-Frei­flächenan­la­gen beanspruchen oft land­wirtschaftliche Flächen, was Kon­flik­te mit der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion aus­löst. Laut dem Bun­desmin­is­teri­um für Ernährung und Land­wirtschaft (BMEL) ver­schärft die Knap­pheit frucht­bar­er Böden diesen Wet­tbe­werb, da Flächen auch für Naturschutz, Wohn­bau und Infra­struk­tur benötigt wer­den.

  • Herkömm­liche PV-Frei­flächenan­la­gen: Diese entziehen Flächen dauer­haft der Land­wirtschaft, was die Akzep­tanz in der Bevölkerung min­dert und die Land­schaft­säs­thetik beein­trächtigt.
  • Agri-PV als Lösung: Agri-PV nutzt Flächen dop­pelt – für Land­wirtschaft und Stromerzeu­gung. Hoch aufgestän­derte oder ver­tikale Solar­mod­ule ermöglichen, dass bis zu 90 % der Fläche weit­er­hin land­wirtschaftlich genutzt wer­den kön­nen, wie Stu­di­en des Fraun­hofer ISE zeigen.

Durch diese duale Land­nutzung reduziert Agri-PV die Flächenkonkur­renz erhe­blich und stärkt die lokale Wirtschaft, indem Land­wirte zusät­zliche Ein­nah­men erzie­len.

Agri-PV Akzeptanz: Gesellschaft und Behörden im Fokus

Eine repräsen­ta­tive Umfrage der Uni­ver­sität Bonn (Mai 2025, Land Use Pol­i­cy) belegt die hohe Agri-PV Akzep­tanz in der Bevölkerung. Rund 44 % der Befragten sind bere­it, einen Preisauf­schlag für Agri-PV-Strom zu zahlen, ver­glichen mit nur 29 % für PV-Frei­flächenan­la­gen. Gründe sind die gerin­gere Land­schafts­beein­träch­ti­gung und die Wahrnehmung von Agri-PV als nach­haltig.

Diese Agri-PV Akzep­tanz erstreckt sich auf Genehmi­gung­sprozesse. Agri-PV-Anla­gen wer­den von Behör­den pos­i­tiv­er bew­ertet, da sie die land­wirtschaftliche Nutzung pri­or­isieren und weniger Kon­flik­te mit Naturschutza­u­fla­gen verur­sachen. Das Erneuer­bare-Energien-Gesetz (EEG 2023) und die DIN SPEC 91434 definieren klare Stan­dards, die die land­wirtschaftliche Haupt­nutzung sich­ern.

Ylektra’s Expertise: Agri-PV in der Praxis

Ylek­tra bestätigt: Agri-PV-Pro­jek­te stoßen in Genehmi­gung­sprozessen auf weniger Wider­stand als PV-Frei­flächenan­la­gen. Unsere Erfahrun­gen zeigen, dass die Kom­bi­na­tion aus Stromerzeu­gung und Land­wirtschaft die behördliche Bew­er­tung pos­i­tiv bee­in­flusst. Durch frühzeit­ige Ein­bindung von Land­wirten, Kom­munen und Naturschutzver­bän­den schaf­fen wir Akzep­tanz vor Ort.

Beispiel­sweise kön­nen Agri-PV-Anla­gen auf max. 2,5 Hek­tar, die mit land­wirtschaftlichen Betrieben verknüpft sind, oft ohne aufwendi­ge Bebau­ungspläne genehmigt wer­den. Seit Juli 2023 benöti­gen solche Pro­jek­te kein Bauleitver­fahren, was die Umset­zung beschle­u­nigt.

Agri-PV Vorteile: Flächenkonkurrenz lösen, Akzeptanz steigern

Agri-PV bietet zahlre­iche Vorteile, die die Flächenkonkur­renz min­imieren und die nach­haltige Energiewende fördern:

  • Duale Land­nutzung: Agri-PV ermöglicht Nahrungsmit­tel­pro­duk­tion und Stromerzeu­gung auf der­sel­ben Fläche, wodurch Ack­er­flächen erhal­ten bleiben.
  • Wirtschaftliche Vorteile: Land­wirte prof­i­tieren von Pachtein­nah­men oder direk­ter Strompro­duk­tion, was die finanzielle Sta­bil­ität stärkt.
  • Hohe Akzep­tanz: Die gerin­gere Beein­träch­ti­gung der Land­schaft und die Unter­stützung lokaler Land­wirte erhöhen die Agri-PV Akzep­tanz in der Gesellschaft.
  • Reg­u­la­torische Vorteile: Agri-PV prof­i­tiert von Förderun­gen wie einem EEG-Auf­schlag von 2,5 Cent pro kWh für Anla­gen unter 1.000 kWp und vere­in­facht­en Genehmi­gung­sprozessen.

Laut Fraun­hofer ISE kön­nten 4 % der deutschen Agrarflächen mit Agri-PV den gesamten Strombe­darf deck­en – ein Beweis für das Poten­zial der dualen Land­nutzung.

Herausforderungen: Kosten und Kommunikation

Trotz der Vorteile sind die Instal­la­tion­skosten von Agri-PV höher als bei PV-Frei­flächenan­la­gen, da in der Regel andere Unterkon­struk­tio­nen benötigt wer­den. Die Stromgeste­hungskosten kön­nen leicht höher sein, was durch tech­nol­o­gis­che Förderun­gen mehr als aus­geglichen wer­den kann. Zudem ist trans­par­ente Kom­mu­nika­tion entschei­dend, um Missver­ständ­nisse über die Auswirkun­gen von Agri-PV auf die Land­wirtschaft zu ver­mei­den. Ylek­tra set­zt auf Infor­ma­tion­skam­pag­nen, um die Agri-PV Akzep­tanz weit­er zu stärken.

Fazit: Agri-PV als Gamechanger für die Energiewende

Agri-PV ist die Antwort auf die Flächenkonkur­renz und ein Schlüs­sel für die nach­haltige Energiewende. Die hohe Agri-PV Akzep­tanz in der Gesellschaft und in Genehmi­gung­sprozessen, bestätigt durch Stu­di­en wie die der Uni Bonn und die Praxis­er­fahrun­gen von Ylek­tra, zeigt das immense Poten­zial. Durch duale Land­nutzung, agronomis­che Vorteile und vere­in­fachte Genehmi­gun­gen verbindet Agri-PV Land­wirtschaft und Energiepro­duk­tion intel­li­gent. Für den Erfolg sind tech­nol­o­gis­che Inno­va­tio­nen, gezielte Förderun­gen und enge Zusam­me­nar­beit mit lokalen Akteuren entschei­dend.

Ent­deck­en Sie mehr zu dem The­ma in unserem Blog.