Skip to content Skip to sidebar Skip to footer

Agri-PV im Vergleich: Hoch- vs. Niedrigaufgeständert – Welche Lösung ist die Beste??

Ver­gle­ich von Hoch- und Niedri­gaufgestän­derten Agri-PV-Anla­gen & Track­ingsys­te­men: Wirtschaftlichkeit, Nor­men & Erfahrun­gen

Die Agri-Pho­to­voltaik (Agri-PV) ist eine zukun­ftsweisende Tech­nolo­gie, die land­wirtschaftliche Flächen sowohl für die Land­wirtschaft als auch für die Solarstromerzeu­gung nutzt. Um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit solch­er Pro­jek­te zu max­imieren, müssen Inve­storen und Betreiber zwis­chen ver­schiede­nen Sys­temkon­fig­u­ra­tio­nen wählen. Beson­ders rel­e­vant sind hoch- und niedri­gaufgestän­derte Sys­teme sowie der Ein­satz von Track­ingsys­te­men. In diesem Beitrag analysieren wir die tech­nis­chen, wirtschaftlichen und reg­u­la­torischen Unter­schiede dieser Ansätze und geben einen Ein­blick, wie die Ylek­tra GmbH eine opti­male Lösung bieten kann.

1. Hochaufgeständerte Agri-PV-Anlagen

Hochaufgestän­derte Agri-PV-Sys­teme zeich­nen sich durch eine lichte Höhe von min­destens 2,1 Metern aus, oft sog­ar bis zu 5 Metern. Diese Bauweise ermöglicht eine uneingeschränk­te land­wirtschaftliche Nutzung unter­halb der Solar­mod­ule.

Vorteile:

  • Uneingeschränk­te Bewirtschaf­tung: Land­wirtschaftliche Maschi­nen kön­nen unge­hin­dert einge­set­zt wer­den.
  • Pflanzen­schutz: Die Mod­ule bieten Schutz vor Hagel, Starkre­gen oder über­mäßiger Sonnene­in­strahlung.
  • Verbesserte Bio­di­ver­sität: Die verän­derte Lichtverteilung kann sich pos­i­tiv auf bes­timmte Kul­turen und Insek­ten auswirken.

Herausforderungen:

  • Hohe Investi­tion­skosten bei geringer Strom­leis­tung: Die aufwendi­ge Kon­struk­tion und semi-Trans­par­ente Mod­ule mit gerin­ger­er Leis­tung ver­teuern das Pro­jekt erhe­blich (Kosten pro MW: 1.000.000 bis 1.300.000 Euro).
  • Hoher Errich­tungsaufwand: Die Instal­la­tion hochaufgestän­dert­er Sys­teme erfordert mehr Mate­r­i­al und aufwendi­ge Bodenar­beit­en, was zu län­geren Bauzeit­en und höheren Kosten führt.
  • Ästhetis­che Her­aus­forderun­gen: Die größere Bauhöhe kann Akzep­tanzprob­leme in der Bevölkerung verur­sachen.

2. Niedrigaufgeständerte Agri-PV-Anlagen

Niedri­gaufgestän­derte Sys­teme haben eine lichte Höhe von unter 2,10m. Sie sind eine kosten­ef­fiziente Alter­na­tive zu hochaufgestän­derten Anla­gen, brin­gen jedoch einige Ein­schränkun­gen mit sich und sind nicht mit jed­er Kul­tur sin­nvoll kom­binier­bar.

Vorteile:

  • Gerin­gere Investi­tion­skosten: Die niedrigere Bauweise reduziert Mate­r­i­al- und Instal­la­tion­saufwand.
  • Bessere visuelle Inte­gra­tion: Die gerin­gere Höhe verbessert die Akzep­tanz in der Umge­bung.
  • Schnellere Errich­tung: Die ein­fachere Bauweise ermöglicht eine zügigere Umset­zung der Pro­jek­te.

Herausforderungen:

  • Eingeschränk­te land­wirtschaftliche Nutzung: Große Maschi­nen kön­nen nicht unge­hin­dert einge­set­zt wer­den.
  • Weniger Schutzwirkung: Die Mod­ule bieten gerin­geren Schutz für Pflanzen als hochaufgestän­derte Sys­teme.
  • Ertragsver­luste: Durch die niedrigere Höhe kann es zu gerin­ger­er Sonnene­in­strahlung und damit zu leicht reduzierten Erträ­gen kom­men.

3. Trackingsysteme in Agri-PV

Track­ingsys­teme ermöglichen die dynamis­che Anpas­sung der Solar­mod­ule an den Son­nen­stand und kön­nen den Energieer­trag sig­nifikant steigern.

Vorteile:

  • Max­imierung des Stromer­trags: Ertragssteigerung von bis zu 40 % durch opti­male Sonnene­in­strahlung.
  • Effizien­tere Flächen­nutzung: Eine gle­ich­mäßige Lichtverteilung kann sich pos­i­tiv auf das Pflanzenwach­s­tum auswirken.
  • Flex­i­bil­ität: Die Steuerung ermöglicht eine Anpas­sung an ver­schiedene land­wirtschaftliche Kul­turen.

Herausforderungen:

  • Höhere Wartungskosten: Mech­a­nis­che Kom­po­nen­ten erfordern regelmäßige Instand­hal­tung.
  • Erhöhte Kom­plex­ität: Der Ein­bau erfordert spezial­isiertes Know-how und robuste Steuerungssys­teme.
  • Zusät­zliche Investi­tio­nen: Die Anschaf­fungskosten für Track­ingsys­teme sind höher als für fixe Mon­tagesys­teme.

4. Regulatorische Anforderungen & DIN SPEC 91434

Die DIN SPEC 91434 legt Kri­te­rien für die land­wirtschaftliche Haupt­nutzung von Agri-PV-Anla­gen fest. Zu den wichtig­sten Anforderun­gen gehören:

  • Min­destlichte Höhe: Zur Gewährleis­tung der land­wirtschaftlichen Nutzung.
  • Licht­durch­läs­sigkeit: Eine gle­ich­mäßige Verteilung des Lichts für opti­male Pflanzenbe­din­gun­gen.
  • Ertrags­doku­men­ta­tion: Nach­weis der land­wirtschaftlichen und ener­getis­chen Erträge.

5. Das Angebot der Ylektra GmbH

Die Ylek­tra GmbH ist spezial­isiert auf inno­v­a­tive Agri-PV-Lösun­gen und unter­stützt Inve­storen und Land­wirte mit:

  • Indi­vidu­eller Beratung: Opti­male Sys­temauswahl für max­i­male Wirtschaftlichkeit.
  • Pro­jek­ten­twick­lung & Genehmi­gungs­man­age­ment: Unter­stützung bei der Pla­nung und Umset­zung.
  • Inte­gra­tion mod­ern­er Track­ingsys­teme: Max­imierung der Solar­erträge.
  • Investi­tion, Finanzierung und Betrieb von Anla­gen: Ylek­tra investiert und betreibt selb­st in die Anla­gen, falls dies gewün­scht wird. Grund­stück­seigen­tümer erhal­ten eine attrak­tive Pacht.
  • Langfristigem Mon­i­tor­ing & Wartung: Sich­er­stel­lung eines effizien­ten Betriebs.

Fazit

Die Wahl zwis­chen hoch- und niedri­gaufgestän­derten Agri-PV-Anla­gen sowie Track­ingsys­te­men hängt von tech­nis­chen, wirtschaftlichen und reg­u­la­torischen Fak­toren ab. Während hochaufgestän­derte Sys­teme die beste land­wirtschaftliche Nutzung ermöglichen, sind niedri­gaufgestän­derte Anla­gen kosten­ef­fizien­ter. Track­ingsys­teme steigern den Ertrag, erfordern jedoch höhere Investi­tio­nen und Wartung.

Mit der Unter­stützung der Ylek­tra GmbH prof­i­tieren Inve­storen und Fläch­eneigen­tümer von ein­er opti­malen Pla­nung und Umset­zung ihrer Agri-PV-Pro­jek­te – für eine nach­haltige und wirtschaftlich rentable Zukun­ft.