Beim Energiedialog 2026 des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) in Berlin hat Frank Wetzel, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft, den weiteren zeitlichen Ablauf der energiepolitischen Vorhaben der Bundesregierung konkretisiert.
Demnach rechnet das Bundeswirtschaftsministerium mit ersten Ausschreibungen im Rahmen der Kraftwerksstrategie im Spätsommer 2026 sowie mit einem Kabinetsbeschluss zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im ersten Quartal 2026. Daran anschließend soll der Parlamentsbeschluss im Laufe des Jahres 2026 erfolgen.
Es ist vorgesehen, dass die beihilferechtliche Genehmigung durch die Europäische Kommission bis Ende 2026 vorliegt. Auf dieser Grundlage soll das novellierte EEG im Jahr 2027 in Kraft treten, während das derzeit geltende EEG zum Ende des Jahres 2026 ausläuft.
Für Agri-PV-Anlagen wird die EEG-Novelle insbesondere die Fördermechanik sowie sonstige Anforderungen regeln. Dazu zählen unter anderem Vorgaben zur Ausgestaltung der Anlagen, zur Sicherstellung der landwirtschaftlichen Nutzung sowie zu technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen.